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Azuara
in Vorbereitung
Rubielos
in Vorbereitung


Impakt-Schmelzen

Schmelzgesteine in Impaktstrukturen entstehen durch Schockeinwirkung und durch Reibungshitze bei extremer dynamischer Metamorphose (mit der Bildung von Pseudotachyliten). Zur Bildung von Gesamtgesteinsschmelzen werden Schockdrücke von mindestens grob 60 GPa (600 kbar) benötigt.

Die IUGS-Subkommision für die Systematik metamorpher Gesteine (Studiengruppe für Impaktgesteine) definiert Impakt-Schmelzgesteine als kristalline, hyaline (glasige) oder semihyaline Gesteine, die sich aus einer schockproduzierten Impaktschmelze verfestigt haben und in der Matrix unterschiedliche Gehalte an klastischen Komponenten besitzen.

Auf dieser Seite zeigen und beschreiben wir Impakt-Schmelzgesteine und Pseudotachylite aus verschiedenen Impaktstrukturen (Ries, Rochechouart, Dellen, Sääksjärvi, Lappajärvi, Mien, Vredefort, Charlevoix) und gehen besonders auf die Impaktschmelzen aus den Impaktstrukturen von Azuara und Rubielos de la Cérida in Spanien ein.


Pseudotachylite

Mit dem Begriff Tachylit bezeichnet man ein schwarzes vulkanisches Glas, das bei der Abkühlung eines basaltischen Magmas entsteht. Als frühere Geologen in der Vredefort-Struktur ähnlich aussehende Gesteine fanden, nannten sie es Pseudotachylit. Gemäß der IUGS-Subkommision für die Systematik metamorpher Gesteine (Studiengruppe für Impaktgesteine) ist ein Pseudotachylit eine gangartige Breccie, die sich am Boden von Impaktkratern als Folge von Reibungschmelzen gebildet hat sowie ungeschockte und geschockte Mineral- und Gesteinsfragmente in einer feinkörnigen mikrokristallinen Matrix enthält.


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