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Brekziengänge (Gangbrekzien) in der Azuara-Struktur
Brecciengänge (Gangbreccien) in der Azuara-Struktur

Breccia dikes in Liassic limestones south of Belchite.

Brekziengang-Generationen. Der jüngere Gang (weiß, Muschelkalk) verläuft mit scharfer Abgrenzung innerhalb des älteren Gangs (rötlich, Keuper) (siehe auch Ernstson & Fiebag 1992). Carniolas-Aufschluß bei Monforte de Moyuela. Durchmesser der Münze 23 mm. - Gangbrekzien-in-Gangbrekzien sind auch von der Vredefort-Impaktstruktur bekannt.

Mächtiger Brekziengang aus mesozoischem (?Keuper) und ?alttertiärem Material durchschlägt paläozoische Siltsteine. An der Auffahrt zu "Virgen de Herrera", bei Herrera de los Navarros.

Großflächig verzweigtes System von Brekziengängen in Kalksteinen des Dogger. Die Gänge sind scharf begrenzt; Verkarstung ist vollkommen auszuschließen. - Barranco de Bocafóz; bei Almonacid de la Cuba.

Polymikter Brekziengang, der als Härtling über nahezu 300 m Länge im Gelände verfolgt werden kann. Drei Ganggenerationen und Brekzien-in-Brekzien der Komponenten treten auf. Azuara-Impaktstruktur; nördlich von Muniesa.

Brekziengänge durchschlagen brekziierte Kalksteine des Muschelkalk mit ausgeprägter Mörteltextur. Azuara-Impaktstruktur; Monforte de Moyuela. Durchmesser der Münze 23 mm.
 
Brekziengänge in Kalksteinen des Malm. Wegen der scharfkantigen Komponenten und der messerscharf geschnittenen Gangwände ist Verkarstung ausgeschlossen. Aufschluß in Fuendetodos, Azuara-Impaktstruktur. Durchmesser der Fotokappe 50 mm.

Brekziengänge in Kalksteinen des Lias. Streichholzschachtel als Maßstab. Azuara-Impaktstruktur; bei Blesa.

Ein System von dunkel gefärbten Brekziengängen und Brekzientaschen in hellen Kalksteinen des Malm. Die Herkunft des dunklen Materials ist unbekannt. Kleiner Steinbruch zwischen Muniesa und Ventas de Muniesa. Hammerlänge 42 cm.

Sich kreuzende Brekziengänge (zwei Ganggenerationen) in Malmkalk. Der jüngere Gang zeigt Salbänderung, die vermutlich auf chemische Reaktionen zwischen Gangmaterial und einbettenden Kalksteinen zurückzuführen ist. Azuara-Impaktstruktur, Corral de Cámaras bei Ventas de Muniesa. Streichholzschachtel als Maßstab.
Typische Brekzientaschen in verschiedenen Kalksteinen der Azuara-Impaktstruktur.
 
Lias, bei Belchite. B,
 
Malm, bei Ventas de Muniesa und Muschelkalk, bei Olalla.

Brekziengang in Form einer Durchschlagsröhre. Durch die Injektion von unten in die paläozoischen Schiefer hinein hat sich das Schiefergestein ringwallförmig hochgewölbt. Azuara-Impaktstruktur; bei Santa Cruz de Nogueras. Durchmesser der Münze 23 mm.

Verzweigter Brekziengang im Mikrobereich. Dünnschliffaufnahme, parallele und gekreuzte Polarisatoren. Sandsteinfragment aus einer geschockten Gangbrekzie bei Nogueras, Azuara-Impaktstruktur. Man beachte, daß der dünne, abzweigende Gang mehrere Quarzkörner durchschlägt (Pfeile). Bildhöhe 2.5 mm.

Gangbrekzien aus der Azuara- und der Charlevoix-Impaktstruktur. Rechts: Polymikte Gangbrekzie aus der Azuara-Struktur (nahe Santa Cruz de Nogueras). Man beachte die Gradierung der Komponenten und das ausgeprägte Fließgefüge. Links: Vergleichbares Gefüge in einer Gangbrekzie aus der Charlevoix-Impaktstruktur (Probe von J. Rondot zur Verfügung gestellt). Ähnliche Gangbrekzien werden auch aus der Sierra Madera-Impaktstruktur beschrieben (Wilshire et al. 1972).
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