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Untersuchungen zur Geologie, Geophysik und Petrologie von Impaktstrukturen (Meteoritenkrater)
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6. IMPACT-Workshop, Granada (Spanien)Das 6. IMPACT-Workshop ("Impact Markers in the Stratigraphic Record") fand in der Zeit vom 19. - 25. Mai 2001 in Granada mit einer großen Zahl von Vorträgen und Poster aus dem gesamten Gebiet der Impaktforschung statt. Dazu gehörten vier Poster über die spanischen Azuara- und Rubielos de la Cérida-Impaktstrukturen (F. Anguita, F. Claudin, K. Ernstson, T. Ernstson, M.Hiltl, K. Hradil, M. Rampino, and U. Schüssler in variierender Ko-Autorenschaft). Sowohl die Poster als auch die zugehörigen Abstracts finden sich in den Submenüs Posters und Kurzfassungen. Die diesjährige Exkursion (bei jedem IMPACT-Workshop findet eine solche statt) hatte die Kreide/Tertiär-Aufschlüsse bei Caravaca und Agost zum Ziel. Nach einigen Diskussionen mit dem Organisationskommitte (und auch innerhalb des Kommittes) wurde - ausgeklammert aus dem offiziellen Programm - eine Exkursion in die Azuara-Impaktstruktur an bereits registrierte Exkursionsteilnehmer angeboten. Diese Umstände spiegeln einmal mehr die andauernden Streitigkeiten über diesen Impakt wider, die längst und auf unterschiedlichste Weise jeglichen wissenschaftlichen Grund verlassen haben. Die Exkursion in die Azuara-Struktur fand am 17./18. Mai 2001 statt; der vollständige Exkursionsführer findet sich im Submenü Exkursionsführer. Neben Teilnehmern aus Rußland, den USA, Schweden, Österreich und Deutschland nahmen zum allererstenmal Geologen der Universität Zaragoza an einer Exkursion in die Impakt-Struktur teil, was sie bisher stets abgelehnt hatten. Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern, die sich auf Impakt-Merkmale in den Aufschlüssen konzentrierten, versuchten die Geologen aus Zaragoza allerdings nur, ihre Vorstellungen über die dortige regionale Geologie zu verteidigen, in der ein Impakt keinen Platz hat. Das betraf insbesondere STOP 1 (basal breccia), STOP 3 (Pelarda Fm. ejecta), STOP 4 (breccia dikes), und STOP 5 (megabreccia), und sie taten alles, um die anderen Teilnehmer gründlich zu verwirren. In der Diskussion über die suevit-ähnliche Basalbreccie bei Cucalón wurde z.B. heftig gegen einen eozän/oligozänen Impakt argumentiert mit der Behauptung, sie hätten Gesteine im Liegenden der Basalbreccie als Miozän datiert. Das wäre allerdings merkwürdig gewesen. Tatsächlich mußten die Geologen aus Zaragoza dann später einräumen, daß die miozänen Sedimente bei Nombrevilla datiert wurden - etwa 15 km von Cucalón entfernt! Und bei Nombrevilla gibt es keine Basalbreccie! Dieser Vorfall und ganz ähnliche während der Exkursion führten schließlich zu einer neuen Eskalation in der geologischen Auseinandersetzung über den Azuara-Impakt. Soweit der Verf. (K.E.) diese Eskalation mit trägt, bedauert er seinen Fehler, insbesondere seine impulsive Reaktion: Persönliche Streitereien haben selten wissenschaftlichen Fortschritt im Gefolge. Unsere Webseite wird deshalb auch in Zukunft Beiträge auf einer emotionsfreien, sachlichen Basis bringen. Das wird auch für die Diskussion der von den Geologen aus Zaragoza favorisierten Nicht-Impakt-Modelle gelten. [nach oben] |
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