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Das Buntsandstein-Handstück
wurde in einem Aufschluß nicht weit von Würzburg entfernt gefunden. Eine
kreisrunde, etwa 1.5 cm messende Eintiefung mit einem Durchmesser von 5 cm
überprägt gut ausgebildete Rippelmarken. In der Mitte erkennt man eine
kleine Aufwölbung und am oberen Rand einen Kranz von offenbar
herausgeschleudertem Material. Solche Strukturen mögen sich bilden, wenn
man einen kleinen Stein in einen wenig verfestigten Schlamm wirft. Aber
wer hat zu Buntsandstein-Zeiten so etwas gemacht? Aus dieser Zeit sind in
Sandsteinen und Quarziten fossile Regentropfen-Abdrücke wohlbekannt.
Deshalb mag diese Struktur z.B ganz entsprechend durch den Einschlag eines
großen Hagelkorns entstanden sein. Allerdings sollte man da erwarten,
daß nach dem Schmelzen die Mitte des Kraters einsinkt.
Aber da man in der Mitte bei
der Aufwölbung Rostflecken beobachtet, könnte es sich auch um den Krater
eines kleinen Eisenmeteoriten handeln, der inzwischen natürlich
verwittert ist. Geochemische Analysen dieser Rostflecken wurden bisher
nicht gemacht.
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