Vergleich mit dem Nördlinger Ries & Analyse des Gatekeeper-Problems
Umfassende Quellen- und Publikationsanalyse
Februar 2026
ZUSAMMENFASSUNG
Kernaussage:
Die Geschichte des Nördlinger Ries wiederholt sich beim Chiemgau-Impakt – mit erschütternden Parallelen in den Reaktionsmustern der etablierten Wissenschaft.
Wichtigste Erkenntnisse
11 peer-reviewed Journal-Artikel über den Chiemgau-Impakt publiziert
34 internationale Konferenz-Beiträge (LPSC, AGU, Meteoritical Society, PCC)
Publikation in Carbon (Impact Factor 10.9) – einem Top-Journal
Internationale Unterstützung aus 7 Ländern (Deutschland, Russland, Griechenland, Tschechien, Belgien, USA)
Trotzdem: KEINE Anerkennung – klassisches Gatekeeper-Problem – Gatekeeper: ausgewählte Personen oder Gremien (Editoren, Gutachter, Forschungsförderer) kontrollieren, welche Forschungsergebnisse publiziert, finanziert oder als „wissenschaftlicher Standard“ anerkannt werden. Diese Pförtnerfunktion führt häufig zu Verzerrungen, da sie Innovationen behindern, etablierte Lehrmeinungen bevorzugen oder unterrepräsentierte Gruppen ausschließen kann.
1 HISTORISCHER VERGLEICH: NÖRDLINGER RIES vs. CHIEMGAU
1.1 Nördlinger Ries (1960-1970)
Ausgangssituation
100 Jahre lang glaubten ALLE deutschen Geologen, das Nördlinger Ries sei ein Vulkan. Diese Theorie war fest in Lehrbüchern, Universitäten und der wissenschaftlichen Gemeinschaft verankert.
Die Herausforderer
1960 präsentierten Eugene Shoemaker und Edward C.T. Chao (US Geological Survey, NASA) ihre Impakt-Theorie. Ihr entscheidender Beweis: Nachweis von Coesit – einem Hochdruck-Mineral, das nur bei Meteoriteneinschlägen entsteht.
Die Reaktion
Nahezu einhellige Ablehnung durch deutsche Geologen:
Emotionale Abwehr: „100 Jahre Forschung können nicht falsch sein!“
Persönliche Angriffe: „Da kommt so ein Amerikaner und hat auch noch einen chinesischen Namen!“
Erbitterter akademischer Schlagabtausch, Jahrzehnte lange Verbitterung
Das Ergebnis
Innerhalb von 10 Jahren: Vollständige Akzeptanz. Der Coesit-Beweis war eindeutig und von mehreren unabhängigen Laboren reproduzierbar. Heute trainieren NASA-Astronauten im Nördlinger Ries für Mars- und Mond-Missionen.
1.2 Chiemgau-Impakt (2000-heute)
Ausgangssituation
Jahrzehntelang wurden der Tüttensee und umliegende Strukturen als Toteislöcher aus der Eiszeit erklärt. Diese Theorie war die offizielle Position des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.
Die Herausforderer
Ab 2000 postulierten Professor Kord Ernstson (Universität Würzburg) und das CIRT (Chiemgau Impact Research Team) einen Meteoriteneinschlag vor ca. 2.500 Jahren (Bronzezeit/Eisenzeit).
Die Internationale Unterstützung
Russland:
Dr. Tatyana Shumilova (Komi Scientific Center, Russische Akademie der Wissenschaften) – weltweit führende Expertin für Impakt-Diamanten. Aussage: „Etwas anderes als der Impakt eines Asteroiden oder Kometen kann getrost ausgeschlossen werden.“
Griechenland:
Prof. Dr. Ioannis Liritzis (European Academy of Sciences & Arts, >5.800 Zitationen) – OSL-Datierung des Ereignisses.
Tschechien:
RNDr. Pavel Kalenda, CSc. (929+ Zitationen) – Georadar-Messungen am Tüttensee-Krater.
Forschungsergebnisse zum Chiemgau-Impakt – Internationale Universitäten
Komi Scientific Center – Russische Akademie der Wissenschaften (RAS) Universität Syktyvkar – Nachweis verschiedener Typen von Nanodiamanten (kubisch, lonsdaleitähnlich).- Identifikation von Chiemit – Hochdruck-Hochtemperatur-Kohlenstoff-Material. – Metallische Mikrosphärulen >2000 °C, nicht industriell erklärbar.- Bestätigung typischer Impakt-/Airburst-Materialphasen.
University of the Aegean (Griechenland) – OSL-Datierung / Archäometrie
University of Antwerp (Belgien) – Hochauflösende TEM-Analysen bestätigen Impakt-typische Fe-Silizide – Quench-Texturen beweisen extrem schnelle Abkühlung – typisch für Impaktwolken.
University of Ulster (Irland) – Analyse bronzezeitlicher Mythen ergibt Parallelen zu Airburst-/Impaktmotiven.
Die Reaktion
Bayerisches Landesamt für Umwelt: „Das Ereignis ist widerlegt“
2011: 16 Wissenschaftler veröffentlichen offenen Brief gegen CIRT
TU München verbietet Studenten nach Exkursion weiteren Kontakt
Internationale Forschungsergebnisse werden ignoriert
Das Ergebnis
Nach 25 Jahren: KEINE Akzeptanz. Nicht in der Earth Impact Database gelistet. Systematische Blockade durch deutsche Institutionen.
Shumilova, T.G., et al.: „Enigmatic Glass-Like Carbon from the Alpine Foreland, Southeast Germany“
3. Studia Geophysica et Geodaetica (2014) – Springer Netherlands
Kalenda, P., et al.: „The localization of fireball trajectories with the help of seismic networks“ – Demonstriert Kalendas Expertise in Meteoriten-Forschung
4 Mediterranean Archaeology and Archaeometry (2023)
Rappenglück, B. et al: „People experienced the prehistoric Chiemgau meteorite impact – geoarchaeological evidence from southeastern Germany: a review“.
2012 – Ernstson, K. et al. „The Chiemgau meteorite impact signature of the Stöttham archaeological site (southeast GERMANY)“
2010 – Liritzis, I., et al.: „The Chiemgau meteorite impact and tsunami event (southeast Germany): first OSL dating.“
5 Earth Sciences. – Science Publishing Group (2023)
Ernstson, K., et al. „A Prominent Iron Silicides Strewn Field and Its Relation to the Bronze Age/Iron Age Chiemgau Meteorite Impact Event (Germany).“
2.2 Internationale Konferenzen
LPSC (Lunar and Planetary Science Conference):
DIE führende Impact-Konferenz weltweit – 11 Beiträge vom CIRT (2011-2026)
AGU (American Geophysical Union) Fall Meeting:
Größte geowissenschaftliche Konferenz weltweit (21.000+ Teilnehmer) – 6 Beiträge (2011-2025)
Meteoritical Society:
Weltweit führende Organisation für Meteoriten-Forschung – 5 Beiträge (2013-2025)
PCC (Planetary Crater Consortium): Lunar and Planetary Institute Meetings (5 Beiträge)
Yushkin Memorial Seminar–Syktyvkar, Komi Republic, Russia– Modern Problems of Theoretical, Experimental, and Applied Mineralogy – Moderne Beiträge zur Mineralogie und Kristallographie – 7 Beiträge (2013-2020)
Annual meeting of the European Association of Archaeology – 1 Beitrag (2022)
2.3 Statistik
Gesamt: 11 peer-reviewed Journal-Artikel
34 internationale Konferenz-Beiträge (bis 2026)
7 beteiligte Länder
Davon 1 Top-Journal (Carbon, IF 10.9)
3 DAS GATEKEEPER-PROBLEM IN DER WISSENSCHAFT
Die zentrale Frage: Warum führen 11 peer-reviewed Publikationen, darunter in Top-Journals, 34 Konferenz-Beiträge und internationale Unterstützung aus 7 Ländern NICHT zur Anerkennung?
3.1 Wissenschaftlich dokumentiertes Problem
Studie: PNAS (2014)
„Measuring the Effectiveness of Scientific Gatekeeping“ von Siler, Lee & Bero dokumentiert systematische Blockaden neuer Paradigmen:
George Akerlof (Nobelpreisträger 2001): Sein später preisgekrönter Artikel wurde 3× abgelehnt. Begründung: „zu neuartig – wenn das stimmt, wäre Ökonomie anders“
Mark Granovetter: Heute meistzitierter Artikel in der Soziologie – damals emphatisch abgelehnt
eLife Journal (2022)
Das renommierte Journal eLife hat das traditionelle Gatekeeper-System komplett abgeschafft, mit der Begründung: „Gatekeeping ist von bias, faddishness und chance beeinflusst und verwandelt Journals in Gatekeeper, deren Urteile – stark beeinflusst von Voreingenommenheit, Mode und Zufall – bestimmen können, welche Wissenschaft gesehen wird und welche Wissenschaftler erfolgreich sind.“
3.2 Anwendung auf Chiemgau
Das zirkuläre Problem:
Um in Top-Impact-Journals zu publizieren, braucht man Bestätigung von Impact-Experten
Impact-Experten gelten die von der Earth Impact Database in Kanada, dort entscheiden einige Wissenschaftler einer einzigen Universität, was als Impakt akzeptiert wird.
Diese Database lehnt den Chiemgau-Impakt ab.
Ohne Database-Anerkennung lehnen Journals ab.
→ Zirkelschluss!
3.3 Der Unterschied zum Nördlinger Ries
Beim Ries: NASA + US-Regierung hatten mehr Macht als deutsche Geologen. Die Gatekeepers MUSSTEN akzeptieren.
Beim Chiemgau: Deutsche Behörden (LfU) + die etablierte Impact Community haben mehr Macht als unabhängige Forscher. Die Gatekeeper KÖNNEN blockieren.
4 SCHLUSSFOLGERUNGEN
4.1 Was ist wissenschaftlich belegt?
Die Parallelen zum Nördlinger Ries sind real.
Es gibt substanzielle internationale Forschung (11 Artikel, 34 Konferenzen)
Publikation in Top-Journal (Carbon, IF 10.9) erfolgt
Internationale Akademien (Russland, Griechenland, Tschechien) unterstützen
Gatekeeper-Bias ist wissenschaftlich dokumentiert (PNAS 2014, eLife 2022)
4.2 Was ist problematisch?
GPR-Daten und DTM-Daten sind nicht in einem peer-reviewed Journal publiziert, allerdings auf drei renommierten Kongressen, auf denen alle Beiträge einem Akzeptanz-Peer Review unterzogen werden. Bisher wurden alle Chiemgau-Impakt-Beiträge von LPSC, AGU und MetSoc akzeptiert und publiziert.
Keine Publikation in Meteoritics & Planetary Science (als vollständiger Artikel; die dort assoziierte Impakt-Gruppe der sogenannten Impact Community lehnt voraussehbar Chiemgau-Artikel ab).
Keine unabhängige Replikation durch andere Forschergruppen.
Systematische Blockade durch etablierte Institutionen.
4.3 Die zentrale Frage
Wenn 11 peer-reviewed Publikationen in Top-Journals, 34 internationale Konferenz-Beiträge und Unterstützung von drei nationalen Akademien der Wissenschaften NICHT ausreichen für eine faire Überprüfung – ist das System dann noch wissenschaftlich oder bereits politisch?
5. ABSCHLIESSENDE BEWERTUNG
Die wissenschaftliche Evidenz zeigt:
Die Parallelen zwischen dem Nördlinger Ries (ab 1960) und dem Chiemgau-Impakt (2000-heute) sind erschütternd genau. In beiden Fällen:
stellten externe Forscher eine etablierte Theorie infrage
reagierten lokale Institutionen mit emotionaler Ablehnung
gab es internationale wissenschaftliche Unterstützung
wurde der Dialog blockiert statt gefördert.
Der entscheidende Unterschied:
Beim Ries hatten die Herausforderer (NASA) mehr Macht als die Verteidiger (deutsche Geologen). Beim Chiemgau haben die Verteidiger (deutsche Institutionen + Impact-Database) mehr Macht als die Herausforderer (unabhängige Forscher + internationale Akademien).
Die Konsequenz:
Nach 25 Jahren ist eine faire, unabhängige wissenschaftliche Akzeptanz der unumstößlich Impakt-beweisenden und publizierten Daten unter anderem zu extremer Schock-Metamorphose, Geophysik und Hochdruck/Hochtemperatur-Impaktiten mit Diamanten und Carbinen überfällig. Die Geschichte des Nördlinger Ries lehrt: Etablierte wissenschaftliche Überzeugungen können 100 Jahre lang falsch sein. Wissenschaftliche Bescheidenheit wäre angebracht.
Eiszeit vs. Impakt – Toteislöcher vs. Meteoritenkrater
Ein neuer Artikel, der die sogenannten Toteislöcher, Toteiskessel oder Toteiswannen der Alpen-Vergletscherung, die vielfach als Geotope durch das bayerischen LfU ausgewiesen werden, einmal wieder in Frage stellt: Der touristische Toteiskessel-Wanderweg von Haag in Oberbayern.
Angebliches Toteisloch, Geotop des bayerischen LfU. – Airburst-Impaktkrater im Digitalen Geländemodell DGM 1. Stark überhöht. Durchmesser Wall zu Wall 50 m. Ein diametrales Profil zeigt Zentralhügel und peripheren Muldenring.
Die Schlitzer Kauten (Hessen) und das hochauflösende Digitale Geländemodell DGM 1: ein Airburst-Impaktereignis mit einem Krater-Streufeld
Kord Ernstson1, Jens Poßekel2 und Rudolf Auth3
[The Schlitzer Kauten (Hesse, Germany) and the high-resolution Digital Terrain Model DGM 1: a low-altitude airburst impact event with a crater strewn field]
[The Schlitzer Kauten (Hesse, Germany) and the high-resolution Digital Terrain Model DGM 1: a low-altitude airburst impact event with a crater strewn field]
Zusammenfassung. – Die drei Dekameter großen kesselförmigen Hohlformen der Schlitzer Kauten im hessischen Buntsandstein sind ein auffälliges geologisches Merkmal, das in der Vergangenheit verschiedene Deutungen der Entstehung erfahren hat. Eine neue Erkundung des Areals mit den enormen Möglichkeiten des Digitalen Geländemodells DGM 1 und seiner extremen Auflösung (bis in den Dezimeterbereich horizontal, bis in den Zentimeterbereich vertikal) zeigt, dass die Kauten selbst viel komplexer aufgebaut sind als bisher registriert, und dass sie zu einem ganzen Streufeld von Kratern der unterschiedlichsten Größen und Formen gehören. Die Interpretation der Entstehung sieht einen kosmischen Airburst nahe der Erdoberfläche mit einem ausgedehnten multiplen Impakt („low-altitude touchdown airburst impact“), der sich wahrscheinlich im Holozän ereignet hat. Eine Verwandtschaft zu ähnlichen holozänen Impaktereignissen in Deutschland und Tschechien ist unübersehbar. Bisherige Modelle der Entstehung der Kauten wie Einsturz-Strukturen oder fossile Pingos können ausgeschlossen werden.
Abstract. – The three decameter-wide, kettle-shaped hollow formations of the Schlitzer Kauten in the Hessian Lower Triassic Buntsandstein field are a striking geological feature that has been interpreted in various ways in the past. A new exploration of the area using the enormous possibilities offered by the digital terrain model DGM 1 and its extreme resolution (down to the decimeter range horizontally and the centimeter range vertically) shows that the Kauten themselves are much more complex in structure than previously recorded and that they belong to an entire strewn field of impact features of various sizes and shapes. The interpretation of their formation involves a cosmic airburst near the Earth’s surface with an extensive multiple impact (“low-altitude touchdown airburst impact”), which probably occurred in the Holocene. A connection to similar Holocene impact events in Germany and the Czech Republic is obvious. Previous models of the formation of the depressions, such as collapse structures (sink holes) or fossil pingos, can be ruled out.
Der Saarland-Impakt bezieht sich auf eine als Impaktstruktur identifizierte Region im Saarland, Deutschland, die durch zwei Krater, Nalbach und Saarlouis, gekennzeichnet ist. Diese Impaktstruktur wurde erst in den letzten Jahren entdeckt und erforscht und ist von besonderem Interesse, da sie Hinweise auf einen Meteoriteneinschlag mit starker Stoßwellenmetamorphose und weiteren typischen Impaktmerkmalen liefert.
Die beiden Krater:
Nalbach-Krater: Ein kleinerer Krater mit einem Durchmesser von etwa 200 Metern.
Saarlouis-Krater: Ein größerer Krater mit einem Durchmesser von etwa 2,3 Kilometern, der auch als „Semi-Krater“ bezeichnet wird, da er teilweise erodiert ist.
Bedeutung und Besonderheiten:
Die Krater sind nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Streufelds, das durch das Auswurfmaterial des Einschlags entstanden ist.
Die Funde von stark metamorph überprägten Gesteinen (Impaktite), darunter Impaktgläser, polymikte Brekzien und Schock-Shatter-Cones, deuten auf einen starken Impakt hin.
Die Entdeckung von Impaktiten in Verbindung mit menschlichen Knochen unterhalb einer Kirche in Nalbach schließt menschliche oder industrielle Ursachen für die Gesteine aus.
Die Untersuchung von carbonreichen, schaumartigen Gesteinen, die als „Glas-ähnliche Kohlenstoffe“ klassifiziert wurden, ergab, dass sie aus verkohlten Fichtenholzresten stammen, die durch den Impakt verändert wurden.
Die Datierung der Gesteine mittels Radiokarbonmethode deutet auf eine Beeinflussung durch den Impakt hin, was die organischen Altersbestimmungen ungültig macht.
Die Funde von Osbornit, einem sehr seltenen meteoritischen Mineral, in den Impaktgesteinen sind ebenfalls bemerkenswert.
Forschungsstand:
Die Erforschung des Saarland-Impakts wird seit einigen Jahren intensiv betrieben, wobei regelmäßig Forschungsbeiträge auf internationalen Konferenzen wie der LPSC (Lunar & Planetary Science Conference) und der AGU (American Geophysical Union) vorgestellt werden.
Es gab auch öffentliche Veranstaltungen mit Vorträgen und Ausstellungen, um die Ergebnisse der Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Saarland-Impakt ein wichtiges Beispiel für eine Impaktstruktur ist, das durch seine Krater, das Streufeld und die damit verbundenen Gesteine neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Meteoriteneinschlägen liefert.
In einer Hinsicht müssen wir die KI korrigieren. Das Impakt-Streufeld ist nicht durch das Auswurfmaterial der Krater entstanden, sondern wird durch eigenständige Einschläge aus einer Explosionswolke eines im Saarland wirksam gewordenen großen Airburst-Impakts gebildet.
Die Peer-Review Zeitschrift vertritt alle Aspekte der Impakt-Forschung zu terrestrischen Impakten durch Airbursts, Kometen und Asteroiden. – Anklicken des Bildes führt in diese neue Welt der Impakt-Forschung.
Unter der Schirmherrschaft der ScienceOpen-Plattform bietet diese neue Zeitschrift ein Publikationsforum, das in der globalen Impact-Forschungsgemeinschaft wohl seinesgleichen sucht. Diese als Open-Access-Journal konzipierte Zeitschrift für qualitativ hochwertige Beiträge ist eine Antwort auf das, was ein neuer Bericht (1.4.2023) in der Zeitschrift NATURE als einen starken Anstieg der Zahl rein wissenschaftlich/technischer Artikel in den letzten Jahrzehnten beschreibt, bei einem drastischen Rückgang der eingereichten Artikel, die in neue, aufregende, „disruptive“, Paradigmen in Frage stellende Richtungen weisen. Begleitet wird diese Entwicklung leider von zunehmend inkompetenten und teilweise manipulierten Peer-Review-Verfahren, wofür es mehrere nachdenklich stimmende Belege gibt, die hier direkt mit Bezug auf eine kleine Gruppe von Impaktforschern der sogenannten „impact community“ besonders angesprochen werden.
Was drückt diese alarmierende Entwicklung besser aus als die Tatsache, dass bei MDPI-Zeitschriften z.B. das Editorial Board bei Minerals 405 Mitglieder und das Reviewer Board 274 Mitglieder hat, und bei Geosciences 300 Mitglieder das Editorial Board und 198 Mitglieder das Topical Advisory Panel besetzen.
Diese neue Zeitschrift wird einen anderen Charakter haben, und eine ausführliche Einführung und Übersicht (Ziele und Rahmen, Einreichung von Artikeln, Statistiken über veröffentlichte Artikel, Peer-Review-Verfahren und vieles mehr) finden Sie, wenn Sie auf das Bild oben klicken. Als Besonderheit wird hier bereits hinzugefügt, dass die Zeitschrift auch hochwertige Poster und iPoster, die von Tagungen (z.B. LPSC, AGU Fall Meeting, MetSoc Meeting) angenommen wurden, für die Veröffentlichung in dieser Zeitschrift berücksichtigt.
Der Saarland-Impakt mit dem Nalbach-Krater und dem Saarlouis-Krater:
Nördlinger Ries-Krater, Steinheimer Becken und Chiemgau-Impakt bekommen Gesellschaft.
Nach rund 10 Jahren der Erforschung des neu entdeckten Impakt-Ereignisses im Saarland nahe der französischen Grenze findet nach regelmäßigen Forschungsbeiträgen zu den internationalen Tagungen von LPSC (Lunar & Planetary Science Conference) und AGU (American Geophysical Union) nunmehr die erste öffentliche Veranstaltung mit Vortrag und Ausstellung zum Saarland-Impakt statt. Der allgemeinverständliche Vortrag von Prof. Ernstson, der für eine anschließende Diskussion offen ist, widmet sich der Geschichte der Entdeckung und dem gegenwärtig neusten Stand der geologischen, mineralogisch-petrographischen, geochemischen und geophysikalischen Erforschung dieses für Deutschland ganz bemerkenswerten Impakt-Ereignisses. Die Sonderausstellung umfasst ein Dutzend sehr großformatiger Poster zum Thema Saarland-Impakt im Rahmen der internationalen Impaktforschung, sowie eine Präsentation in Vitrinen von „einschlägig“ charakteristischen Impaktgesteinen aus dem weitflächigen Saarland-Impaktareal in Gegenüberstellung zu Impaktiten aus vielen anderen Impakt-Strukturen weltweit.
Die Gasteditoren der Sonderausgabe (Special Issue) zum Thema irdische meteoritische Impakte und Impaktstrukturen, Prof. Dr. Kord Ernstson (Editor-in-Chief), Dr. Allen West, Dr. Gerhard Schmidt (Co-Editors) haben die Zusammenarbeit mit dem MDPI Journal Geosciences mit sofortiger Wirkung aufgekündigt (mit Bestätigung von MDPI). Der Grund ist eine unerträgliche und hässliche Manipulation des Peer Review-Prozesses bei zur Sonderausgabe eingereichten Fachartikeln. Danach erfolgte von Geosciences unwidersprochen ein externer Eingriff (mit ziemlicher Sicherheit aus der sogenanten engeren „impact community“) in den praktisch positiv beendeten Review-Prozess mehrerer Artikel mit einem finalen REJECT durch das Geosciences Academic Editorial, ohne dass wir als verantwortliche Editoren der Sonderseite auch nur mit einem einzigen Wort in Kenntnis gesetzt wurden.
Diese gegen alle wissenschftliche Ethik (die von MDPI anscheinend so hoch gehalten wird), massiv verstoßene Praxis ist unerträglich für uns geworden. Die bereits für das Special Issue angekündigten vier Fachartikel sind in Vorbereitung für ein ehrlicheres Publikationsorgan.