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Der Saarland-Impakt auf der LPSC 2015

Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Lunar and Planetary Science Conference 2015 wurde der Beitrag „Strong shock metamorphism and a crater: evidence of a Holocene meteorite impact event near Nalbach (Saarland, Germany)“ der Autoren Nico Berger, Werner Müller und Kord Ernstson präsentiert.

Anklicken des Ausschnitts bring den vollständigen Abstract-Artikel.

Bildschirmfoto 2015-03-29 um 11.54.21

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Der Chiemgau-Impakt und Afrika

Der Chiemgau-Impakt und Afrika (The Chiemgau impact and Africa)

von Kord Ernstson (April 2014)

Zusammenfassung

1  Wolf Uwe Reimold und Christian Koeberl benutzen einen Artikel über Impaktstrukturen in Afrika (!), um einmal mehr gegen den Chiemgau-Impakt, der mittlerweile als eine Realität mit nachgewiesenen Schockeffekten (PDFs, diaplektische Gläser, Shatter Cones) sowie spektakulären Befunden zur Geologie, Mineralogie und Kosmochemie anzusehen ist, zu Felde zu ziehen. Solche „Feldzüge“ sind bei einigen führenden Impaktforschern innerhalb der sog. impact community (was auch immer das sein soll) gang und gäbe, insbesondere dann, wenn es um neuartige Erkenntnisse zum Impakt geht und sie nicht in die Forschung einbezogen wurden. Das betrifft nicht nur den Chiemgau-Impakt.

2  Die Autoren Reimold und Koeberl zitieren aus der Literatur einen einzig existierenden Artikel von Dieter Heinlein aus dem Jahr 2009, auf den sie sich als Beleg für fehlende Impaktbefunde beziehen. Eigene Untersuchungsergebnisse legen sie nicht vor. Der Autor Dieter Heinlein des betreffenden Artikels, der in deutscher Sprache und in einer kaum zugänglichen deutsche Zeitschrift für Hobby-Astronomen und Sternfreunde erschienen ist, hat kein wissenschaftliches Studium absolviert und niemals über irgendein Impakt-Thema wissenschaftlich gearbeitet, ebenso nicht über Eiszeitgeologie. Diesen Autor und seinen ausnehmend dürftigen Beitrag als einziges Gegenargument zur Existenz des Chiemgau-Impaktes zu bemühen, kann nur als peinlich bezeichnet werden.

3  Während das Zitieren der Heinlein-Arbeit als peinlich charakterisiert werden muss, ist – mit einer Ausnahme – die komplette Unterschlagung der von den Chiemgau-Impaktforschern in Zusammenarbeit mit renommierten Forschern aus dem In-und Ausland publizierten 16 (!) hier genannten Beiträge z.B. auf klassischen internationalen Tagungen wie der Lunar & Planetary Science Conference (LPSC), der Tagung der Meteoritical Society oder der Tagung der American Geophysical Union (AGU) ein wissenschaftlich absolut inakzeptabler Vorgang, der ein bezeichnendes Licht auf das Wissenschaftsverständnis von Reimold und Koeberl wirft.

4  Um offenbar den erneuten Angriff auf die Chiemgau-Impaktforschung zu rechtfertigen, verlangen Reimold und Koeberl, dass bei der Diskussion möglicher neuer Impaktkrater auch auf das regionalgeologische Umfeld zu achten ist, wobei sie eine eiszeitliche Überprägung speziell hervorheben, um damit das Chiemgau-Impaktstreufeld bei eiszeitlich produzierten „Löchern“ anzusiedeln. Reimold und Koeberl merken dabei gar nicht, dass sie auf diese Weise ihr eigenes, stets formuliertes Postulat – Schock als Vorbedingung für Impakt-Akzeptanz – in Frage stellen und all den Regionalgeologen das Wort reden, die Impaktstrukturen ablehnen, weil diese mit den regionalgeologischen Gegebenheiten nicht verträglich seien.

Abstract

1  Wolf Uwe Reimold and Christian Koeberl are using an article on impact structures in Africa which they have published in the „Journal of African Earth Sciences“ to yet again crusade against the Chiemgau impact meanwhile established as a reality and based on evidenced shock effects (PDFs, diaplectic glasses, shatter cones) and spectacular findings of geological, mineralogical and cosmochemical features. Such campaigns are common practice with a few leading impact researchers of the so-called impact community (whatever this might be) in particular once innovative findings are concerned and once they themselves have not been involved in the respective research. This does not affect solely the Chiemgau impact.

2  The authors Reimold and Koeberl refer to the literature mentioning no more than a sole article (Heinlein 2009) that they use as supporting document for allegedly lacking evidence of the Chiemgau impact. Results of own research are not presented and do not exist. Dieter Heinlein, author of the respective article written in German language and printed in a hardly accessible German magazine for hobby astronomers and friends of stars has not finished any scientific degree and has never worked on any impact subject, as well as on glacial geology either. To call upon this author and his exceptionally poor contribution as sole argument opposed to the Chiemgau impact can be termed embarrassing only.

3  While the reference to the Heinlein article must be characterized as simply embarrassing, the complete concealment – bar one – of the 16 (!) Chiemgau research papers contributed to international meetings and in international journals, and listed below is a procedure scientifically absolutely unacceptable shedding some light on the view of science of Reimold and Koeberl. Many of these Chiemgau papers have been written in cooperation with reputable researchers from home and abroad and presented at classic international meetings like the Lunar & Planetary Science Conference (LPSC), the Meteoritical Society meeting or the meeting of the American Geophysical Union (AGU).

4  In order to justify their renewed attack against the Chiemgau impact research Reimold and Koeberl claim that when discussing possible new impact craters also the regional-geologic setting has to be taken into consideration. At that they in particular accentuate a glacial overprint obviously aiming at the Chiemgau impact strewn field that in their opinion is a cluster of glacially produced „holes“. In doing so they do not at all realize that they are questioning their own and always propagated postulate – shock as prerequisite for acceptance of impact – and putting the case for all those regional geologists who deny the existence of impact structures because these are incompatible with the regional-geologic setting.

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